Motivwagen kam gut an
23.06.2019: Anlässlich des diesjährigen 250-jährigen Jubiläum Ostrhauderfehns wurde von Mitgliedern des Kirchenvorstandes der Ostrhauderfehner Kirchengemeinde und des Vereins Overledinger Geschichte e.V. ehrenamtlich ein Motivwagen für den Festumzug erbaut. Das Motiv auf dem Wagen stellt modellhaft die alte Schule am Untenende in Ostrhauderfehn um 1900 dar. Sie stand dort von 1843 bis 1945 beim dortigen Friedhof. Die Inneneinrichtung wurde freundlicherweise vom Schulmuseum Folmhusen zur Verfügung gestellt.


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+++ Zeitzeugen erinnerten an Zerstörung des Kirchturmes 1945 +++

24.04.2019: Die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Ostrhauderfehn lud aus Anlass des 250-jährigen Fehnjubiläums zu einem Erzählabend in ihr Gemeindehaus ein. Hierzu konnte Pastor Holger Rieken rund 40 Besucher begrüßen. Es sollte an diesem Abend an ein einschneidendes Ereignis für die Kirche Ostrhauderfehn erinnert werden: an die kriegsbedingte Zerstörung des Kirchturmes und Teile der Kirche durch deutsche Soldaten am 24.April 1945.

Zur Einführung zeigte Heiner Hülsebusch, Vorsitzender des Vereins „Overledinger Geschichte“, Bilder aus der Zeit vor und nach der Turmsprengung, sowie vom Wiederaufbau 1955. Einige Gemeindemitglieder, welche damals die letzten Tage des Kriegs miterlebt hatten, wie z.B. Günter Tinnemeyer und Grete Pranger, berichteten aus ihren Erinnerungen. Weitere Zeitzeugen ergänzten diese Erzählungen.

Gestalteten den Abend (v.l.) Günter Tinnemeyer, Heiner Hülsebusch, Grete Pranger und Pastor Holger Rieken (Foto: Groeneveld)

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+++ Schulweg sollte vereinfacht werden +++

23.03.2019: Die Geschichte der heutigen Middendorfstraße in Ostrhauderfehn stand im Mittelpunkt des Treffens des Arbeitskreises „Familiengeschichtliche Heimatforschung im Overledingerland“, zu welchem Frank Groeneveld vor kurzem im Fehnhaus Ostrhauderfehn rund 40 Teilnehmer begrüßen konnte. Nach dem Austausch von heimatgeschichtlichen Neuigkeiten und der Besprechung verschiedener Fotos der 200-Jahr-Feier Ost- und Westrhauderfehns, erhielt Georg Kloppenburg das Wort.

Er zeichnete in seinem Vortrag über die Geschichte der Middendorfstraße die Entwicklung von einem Sandweg über einen Schlackenweg bis zur gut ausgebauten innerörtlichen Straße nach. Anhand etlicher Zeitungsnotizen und Fotos verdeutlichte er die Bemühungen der Gemeindeverwaltung durch den Ankauf eines Landstreifens von Heinrich Middendorf im Jahre 1938, den Schulweg für die Schulkinder zu vereinfachen.

Georg Kloppenburg während seines Vortrages über die Geschichte der Middendorfstraße

 

06.12.2018:  Raiffeisenbank Idafehn unterstützt Buchprojekt zum Fehnjubiläum

Eine vorweihnachtliche Bescherung gab es für den Verein Overledinger Geschichte. Wie 15 andere Vereine und Einrichtungen aus der Region erhielten die Heimatforscher von der Raiffeisenbank Idafehn-Strücklingen eine Zuwendung welche aus den sogenannten Zweckerträgen, also aus dem VR-Gewinnsparen der genossenschaftlichen Bankengruppe, stammt. Im Rahmen einer Feierstunde im Hauptbankgebäude in Idafehn überreichten die beiden Bankvorstände Bernd Andrees und Stefan Nowak insgesamt 13.281,- Euro an alle Gruppierungen.

Mit einer Spende von 500,- € unterstützt die Raiffeisenbank das Buchprojekt zum 250-jährigen Bestehen Ostrhauderfehns. Drei Mitglieder des Vereins „Overledinger Geschichte“ wollen anlässlich des Fehnjubiläums im kommenden Jahr einen Bildband über Ostrhauderfehn herausgeben. Mit der Zuwendung soll ein Teil der Druckkosten bezahlt werden.

 

Bildtext: Großzügige Spende: Die Raiffeisenbank-Vorstandsmitglieder Bernd Andrees (rechts) und Stefan Nowak (links) überreichten an Georg Kloppenburg, Heiner Hülsebusch und Frank Groeneveld vom Verein Overledinger Geschichte eine Spende.

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08.11.2018: Fotos und Unterlagen zum Jubiläum Ostrhauderfehns gesucht

Am 19. April 1769 hat König Friedrich II von Preußen in Berlin die Konzession zur Anlegung eines neuen Fehns im Overledingerland unterzeichnet. Aus Anlass des 250. Jubiläums im Jahr 2019 wird es mehrere Festlichkeiten geben.


Der Verein Overledinger Geschichte möchte zum Jubiläum Ostrhauderfehns eine Bildchronik herausgeben. Die Heimatforscher und Vereinsmitglieder Heiner Hülsebusch, Georg Kloppenburg und Frank Groeneveld befassen sich daher seit einiger Zeit mit Recherchen zur Geschichte des Fehnortes. Es ist bereits einiges Material zusammengekommen, das für die Chronik gesichtet und ausgewertet wird. Die drei Heimatforscher hoffen auf noch mehr Unterlagen, da möglichst viele private Fotos oder Belege in den historischen Bildband einfließen sollen. Die Fehntjer sollen schließlich an der Geschichte ihres Dorfes mitwirken.

Daher werden alle Osterfehntjer, ehemaligen Osterfehntjer und alle geschichtsinteressierten Einwohner der Nachbarorte gebeten, in ihren Familienarchiven nach bislang unveröffentlichten Informationen über Ostrhauderfehn zu suchen.


Interessant ist alles, was auffindbar ist.
Dies können u.a. sein:
- alte private Fotografien aus dem Dorfleben (z.B. Arbeit im Moor oder in der Landwirtschaft, Aufnahmen von Häusern, Hochzeiten, Schützenfesten, Schulausflügen usw.)
- Informationen und Fotos über alte Betriebe, z.B. Schmieden, Tischlereien Gaststätten, Bäckereien, Kaufleute, Elektriker usw.
- Informationen und Fotos zum Thema Schifffahrt (z.B. Fotos von Schiffen, Matrosen, Kapitänspatent usw.)
- Informationen über die Schul- und Kirchengeschichte, die Post und Poli-zei
- Informationen über die Feuerwehr sowie Sport-, Radfahr-, Schützen-, Chöre und sonstige Vereine,
- Informationen über das Gesundheitswesen (Ärzte und Gemeindeschwes-tern, Knochenbrecher usw.)
- Informationen über Gebäude, die nicht mehr vorhanden sind (z.B. Kaufhaus Werner Cornelssen (heute Arztpraxis Hans-Jörg Kröger) oder Textil Reiners (heute Kaufhaus Wreesmann) usw.)
- Informationen über Unwetter, Hochwasser und Brände.

Besonders interessant sind auch Berichte und Unterlagen aus der Umbruchzeit 1945 (Kriegsende, Polenzeit usw.) oder Berichte über die Flucht.

Bildtext: Blick von der 1.Südwieke Ostrhauderfehns in Richtung Untenende (1930er Jahre). Rechts ist das Geschäftshaus der Gebrüder Harms (heute Arztpraxis Dr. Hans-Jörg Kröger) zu sehen. Foto überlassen von U. Laupichler.

Alle im Original zur Verfügung gestellten Unterlagen werden gescannt oder anderweitig dupliziert und danach zurückgegeben. Wer Unterlagen bereitstellt sollte sich auch gleichzeitig einverstanden erklären, dass diese veröffentlicht werden können.

Um die Kosten des geplanten Buches möglichst niedrig halten zu können, ist der Verein Overledinger Geschichte für jeden großen oder kleinen Spendenbetrag dankbar. Als gemeinnütziger Verein können wir eine Spendenquittung ausstellen.

Ansprechpartner sind:
Heiner Hülsebusch (Tel. 04952-994073) - Georg Kloppenburg (Tel. 5969) – Frank Groeneveld (Tel. 4331)

Overledinger Geschichte e.V.

 

Beim Sichten alter Unterlagen (v.l.): Heiner Hülsebusch, Frank Groeneveld und Georg Kloppenburg.

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Der Verein

Moin, moin, herzlich Willkommen auf unserer Internetseite.
Viel Spaß beim Stöbern.

Heiner Hülsebusch,
1. Vorsitzender

Beitrittserklärung

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Termine

  • unter anderem mit einem Vortrag des Heimatforschers und Journalisten Heinz J. Giermanns. Am Dienstag, 8. Oktober 2019 spricht er ab 19.30 Uhr in der Gaststätte Verlaatshus an der Deichstraße in Rhauderfehn. Thema des Abends ist: „Von Mühlen, Brücken und Konflikten - Westrhauderfehn ‚unter Strom‘.“Die Geschichte der Mühlen in Westrhauderfehn spiegelt die Besiedelung des Fehns und dessen wirtschaftliche Entwicklung. Beliefert wurden sie teils auf dem Wasserweg und teils über Wege, die daran entlangführten. Während der Fuß- und Fuhrwerkverkehr auf die Brücken angewiesen war, galten sie dem Schiffsverkehr eher als Hindernis. Zu den Besonderheiten der Westrhauderfehner Mühlengeschichte zählt, dass der Müller Rudolf…

  • 19.10.2019 | 14:30 Uhr | Immer im Oktober beginnen die monatlichen Treffen des Arbeitskreises „Familiengeschichtliche Heimatforschung im Overledingerland“, bei welchen sich die Teilnehmer seit über 30 Jahren mit der umfangreichen regionalen Geschichte befassen.Das erste Treffen in diesem Winterhalbjahr findet am Samstag, den 19.Oktober, ab 14.30 Uhr im Alten Fehnhaus, 1.Südwieke 41 in Ostrhauderfehn statt, u.a. mit einem Vortrag von Hinrich Heselmeyer: "Bilderreise durch Ostoverledingen - gestern & heute". Interessierte sind herzlich willkommen.

  • Von Ziegeln, Krieg und Prozessen: Spannende und beeindruckende Erinnerungen hat der Autor Heinz J. Giermanns in der jetzt vorliegenden 27. Ausgabe seines Magazins „Fehn-Leuchten“ zusammengetragen. Auf 20 Seiten wird die Geschichte der Ziegelei in Langholt beschrieben. Die Leser erfahren zudem, wie der Zweite Weltkrieg nach Folmhusen kam, wie sich ein ehemaliger Pimpf an die Kämpfe in Ostrhauderfehn erinnert und warum sich der Hauptlehrer Ernst Gottschalk mit dem Arzt Dr. Peter Visher vor Gericht gestritten hat. Interessant ist auch die Geschichte von Thee Uden Elsen, dem letzten Fährmann über die Jümme bei Neuburg.

  • 17.08.2019 | 17.00 Uhr | im Garten von Mine Oltmanns.Anmeldung erbeten.

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