13.11.2019: Das Jahr des Jubiläums „250-Jahre-Ostrhauderfehn“ neigt sich dem Ende zu. Nach den diversen Feiern soll die Vorstellung eines historischen Bildbandes mit dem Titel „Ostrhauderfehn damals“ den Abschluss dieses besonderen Jahres darstellen.

Das Buch, welches der Verein Overledinger Geschichte e.V. herausgibt, ermöglicht dem Leser auf 160 Seiten einen facettenreichen Einblick in die ältere und jüngere Geschichte des Fehnortes. Die drei Autoren Frank Groeneveld, Heiner Hülsebusch und Georg Kloppenburg haben mit Unterstützung zahlreicher Fehntjer eine historisch fundierte und den-noch lebendige Dokumentation mit mehr als 400 Fotos, Zeitungsinseraten, Urkunden usw. zusammengestellt.

Die Vorstellung des Bildbandes „Ostrhauderfehn damals“ beginnt am Donnerstag, den 21.November 2019 um 19.00 Uhr im Rathaus Ostrhauderfehn.

Ein Exemplar kostet an diesem Abend 10,00 €. Dies gilt auch für vorbestellte Bücher. Anschließend können Interessierte den Bildband für je 15,00 € bei der Buchhandlung Schlörmann (Ostrhauderfehn) und der Buchhandlung Fehnbuch (Westrhauderfehn) erwerben.

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+++ Bilderreise durch Ostoverledingen weckte Erinnerungen +++

19.10.2019: Alte Zeiten standen vor kurzem im Mittelpunkt des ersten Treffens der Herbst-/Wintersaison des Arbeitskreises „Familiengeschichtliche Heimatforschung im Overledingerland“ im Fehnhaus an der 1.Südwieke Ostrhauderfehns, zu dem Frank Groeneveld fast 40 Teilnehmer begrüßen konnte.

Nach einem Austausch von aktuellen Nachrichten über Forschungen auf dem heimatkundlichen Gebiet stellte Silke Onken verschiedene antiquarische Bücher vor, welche sich mit der ostfriesischen Geschichte beschäftigen.

Im Anschluss an eine Teepause hielt Hinrich Heselmeyer den Vortrag „„Bilderreise durch Ostoverledingen – Gestern & Heute“. Etliche historische Fotografien aus den Gemeinden West- und Ostrhauderfehn stellte er aktuelle Aufnahmen aus der gleichen Fotografenposition gegenüber. Erinnerungen an die alte Molkerei Collinghorst, dem Kaufhaus Lütter am Rajen, dem Ostrhauderfehner Kaufhaus Reiners oder der alten Schule von Potshausen wurden beispielsweise geweckt. Gleichzeitig wurde beim Betrachten der Fotos deutlich, wie sehr sich die Straßenzüge und Gebäude im Laufe der Jahrzehnte verändert haben.

Mit viel Applaus bedankten sich die Teilnehmer des Geschichtskreises bei Hinrich Heselmeyer für seinen Vortrag.

Das Foto zeigt Hinrich Heselmeyer bei seinem Vortrag im Fehnhaus.

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20.09.2019 (von Frank Groeneveld): An Wochenende ist es wieder soweit. Drei Tage lang werden viele, viele Besucher zum "Fehntjer Markt" ins Zentrum der Gemeinde Rhauderfehn strömen. Könnte man die Zeit um über 100 Jahre zurückdrehen, so würde sich dem Betrachter ein sehr verändertes Bild bieten.

Damals war die Nordseite des Untenendes für kurze Zeit der Ort des Geschehens. Statt der sich immer schneller und spektakulärer drehenden heutigen Fahrgeschäfte freuten sich unsere Vorfahren über beschauliche Pferde-Karussells, die ihnen vermutlich ebensolchen Spaß brachten. Nicht vergessen werden darf der zum Marktgeschehen gehörige Viehmarkt, mit dem frühmorgens der Markttrubel begann.

Wie solch ein Herbstmarkt vor über hundert Jahren zur Zeit unserer Urgroßeltern ausgesehen hat, lässt sich den zwei folgenden zeitgenössischen Artikel aus dem Leerer Anzeigeblatt (LAZ) entnehmen.

Am 09.November 1880 schrieb das LAZ: “Westrhauderfehn, 4.November. (Herbstmarkt) In herrlichem Herbstwetter, hellem Sonnenschein, klarer, stärkender, etwas winterlich durchhauchter Luft, stand heute unser Herbstmarkt als ein ansehenswerthes Schaustück da. Eine schöne Doppelreihe von Buden und Ständen hatte sich zu beiden Seiten der Chaussee im Untenende auf dem gewöhnlichen Platze in der Gegend der Schule und des Thurms aufgestellt. Der Abbruch der alten Schule hatte den Marktplatz etwas verbreitert und doch war davon wenig zu spüren, denn aller Raum war besetzt und die Marktgänger drängten sich zwischen die Budenzeilen hindurch.

Die Vorbedingungen zum schönsten und erfreulichsten Marktsverkehr waren damit gegeben. Ueber das Ganze war aber nicht die gewöhnliche Marktslustigkeit und -fröhlichkeit ausgebreitet. Es schien dem Ganzen das Metall zu fehlen. Eine Drehorgel und zwei nebeneinander aufgestellte prächtige Caroussels mit Drehorgelmusik bildeten für Ohr und Auge den Kernpunkt und übten die Aufgabe, den Marktplatz mit Getön und Scene zu beleben. An Schaubuden gab es drei, die nur ganz Gewöhnliches boten und ferner ein Puppentheater. Die löbliche Gymnastik war diesmal nicht vertreten. Was aber nicht fehlte, war die Prophetin, die Blicke in die Zukunft verkaufte. Im Ganzen wies der Marktplatz etwa 48 Buden und 30 Stände auf.
Auch der Viehmarkt war sehr gut besetzt und die Preise für Rindvieh standen ziemlich gut. Schweine bedangen, wie auf allen Märkten, hohe Preise: junge Schweine 24, alte 54 Mark und darüber. Schafe standen niedrig im Preise. So gingen Lämmer für 9 - 12, alte Schafe für 12 - 15 Mark in die Hand des Käufers über.

Weil der Markt so außerordentlich stark besucht war, waren die Ergebnisse desselben für die Verkäufer ziemlich zufriedenstellend. Unsere drei weiträumigen, aufs bequemste eingerichteten Gasthöfe, in der Nähe des Marktes belegen, waren von Vormittags 11 Uhr bis Nachts über 12 Uhr hinaus gedrängt voll und werden die Wirthe auch eine ziemlich gute Ernte gehabt haben. Wie unser Ort, so wird auch der Markt jährlich bedeutender.“

Ein paar Jahre später, am 4.November 1894 hieß es im LAZ: "Westrhauderfehn, 2.November. Der sog. Fehntjer Markt weist einen von Jahr zu Jahr steigenden Trubel auf. Es ist nicht mehr zum Durchkommen, sodaß es bald nicht mehr nur ein frommer Wunsch der Geschäftsleute, sondern eine Nothwendigkeit sein wird, einen zweiten Markttag einzurichten. Außer 42 Verkaufszelten und vielen Verkaufstischen nahmen einige Schaubuden und zwei Karoussels den Krammarkt ein; die Säle waren schon am Nachmittag von Tanzlustigen überfüllt. Dem Viehmarkte waren 275 Stück Rindvieh und über 100 Schafe und Ziegen zugeführt, während von 91 Wagen Schweine feilgeboten wurden. Die Rindviehpreise zeigten gegen früher einen Rückgang, wogegen die Preise für Schweine etwas anzogen."

Mitte der 1930er Jahre wurde dieses Foto vom Fehntjer Markt aufgenommen. Im Vordergrund sind etliche Preise in einer Auslage zu sehen, die sich auf einem drehbaren Gewinnspiel befinden. An der Seite sind die Hausgiebel der Häuser A.Bürger, C.Bernhards und R.Th.Aden zu erkennen. (Bildquelle: Antje Ahlers).

Essen der Fehnkolonisten schmeckte

17.08.2019: Leckere Buchweizenpfannkuchen ließen sich am heutigen Samstag 30 Mitglieder und Freunde des Arbeitskreises “Familiengeschichtliche Heimatforschung im Overledingerland” schmecken. Bereits zum 21.Mal fand das jährliche „Boekweiten-Janhinnerk“-Essen im Garten von Mine Oltmanns in Ostrhauderfehn statt. Bei unbeständigem Sommerwetter ließen sich die Heimat- und Familienforscher die Speise der ersten Fehnkolonisten mit leckeren Blaubeeren oder Speck schmecken.

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Motivwagen kam gut an
23.06.2019: Anlässlich des diesjährigen 250-jährigen Jubiläum Ostrhauderfehns wurde von Mitgliedern des Kirchenvorstandes der Ostrhauderfehner Kirchengemeinde und des Vereins Overledinger Geschichte e.V. ehrenamtlich ein Motivwagen für den Festumzug erbaut. Das Motiv auf dem Wagen stellt modellhaft die alte Schule am Untenende in Ostrhauderfehn um 1900 dar. Sie stand dort von 1843 bis 1945 beim dortigen Friedhof. Die Inneneinrichtung wurde freundlicherweise vom Schulmuseum Folmhusen zur Verfügung gestellt.


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Der Verein

Moin, moin, herzlich Willkommen auf unserer Internetseite.
Viel Spaß beim Stöbern.

Heiner Hülsebusch,
1. Vorsitzender

Beitrittserklärung

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Termine

  • 23.11.2019 | 14:30 Uhr | Die Mitglieder des Arbeitskreises „Familiengeschichtliche Heimatforschung im Overledingerland" befassen sich im Alten Fehnhaus, 1.Südwieke 41 in Ostrhauderfehn mit regionaler Geschichte.Im Laufe des Nachmittages wird sich die Upstalsboom Gesellschaft (UG) für historische Personenforschung in Ostfriesland vorstellen. Die UG arbeitet eng mit der Ostfriesischen Landschaft zusammen und gibt z.B. Familienforschern Hilfe für Nachforschungen der eigenen Familiengeschichte.Interessierte sind herzlich willkommen.

  • 16.11.2019 | 10:00 Uhr | Die Ostfriesische Landschaft und das Niedersächsische Landesarchiv - Abteilung Aurich - laden zum 20."Tag der Ostfriesischen Geschichte" in das Landschaftsforum der Ostfriesischen Landschaft Aurich ein. Von 10 bis etwa 12 Uhr steht das Thema "Der Johanniter-Orden in Ostfriesland" im Mittelpunkt. Es gibt u.a. einen Vortrag von Prof. Dr. Hans Mol.

  • Heinz J. Giermanns lädt zu seinen folgenden Vortragsveranstaltungen ein: Freitag, 1. November 2019, 19.30 Uhr"Über die Fehngründerstation der 'Fehn-Tour' und die Gründung der overledinger Fehne"Ort: Fehn- und Schiffahrtsmseum, RajenVerananstalter: Heimatverein Dienstag, 12. November 2019, 19.30 Uhr"Über die Kleinbahn Ihrhove-Westrhauderfehn und die Kinozeit auf dem Fehn"Ort: Gaststätte "Verlaatshus", Am Deich, Westrhauderfehn Montag, 25. November 2019, 19.00 Uhr"Plumpsklo-Geschichten - Historisches und Heiteres über unseren Verdauungsabschluss"Ort: Gaststätte Plümers, Rhauderwieke in Rhauderfehn Dienstag, 10. Dezember 2019, 19.30 Uhr"Das Untenende - die Königsallee des Fehns, über die geschäftliche Entwicklung"

  • Am 25.10.19 um 19 Uhr hält Georg Stapelfeld n der Rhauder Kirche seinen letzten Vortrag zu Dr. Reil und gibt einige Einblicke in die Ortsfamilienbücher von Rhaude und Westrhauderfehn.Es findet ein gemütlicher Abend mit Teetrinken in der Kirche und anschließender Buchverlosung statt.

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